Clownerie bei Demenz – Fortbildung mit Ulrich Fey

Wir Clowns von Clownskontakt und einige Gäste verbrachten herrlich intensive Tage in einem Workshop mit Ulrich Fey in der Wilden Rose in Melle.
Wir probierten spielerisch aus, was passiert, wenn der Clown auf Menschen mit Demenz sowie Einschränkungen im Hören uns Sehen trifft.


Herzlichen Dank an Ulrich für diesen Workshop, in dem Aufmerksamkeit, Geduld, Freundlichkeit und Absichtslosigkeit großgeschrieben wurden.

Spende vom Rotary Club Lemgo-Sternberg

Die Mitglieder des Rotary Clubs Lemgo-Sternberg haben beschlossen, heimische Künstler*innen in der schwierigen Corona-Pandemiezeit zu unterstützen. Aus diesem Grund haben sie uns neun Clownsbesuche in Senioreneinrichtungen der Region gespendet. Darüber sind wir überglücklich und sagen „Herzlichen Dank“!

Hier ein paar Impressionen von einigen der gespendeten Besuche :o)

Die „Jerusalema Dance Challenge“ mit Clownskontakt im Marie-Schmalenbach-Haus

Vom Tanzfieber gepackt enterten wir das Marie-Schmalenbach-Haus in Herford – ein Seniorenheim, in dem wir seit vielen Jahren als Clowns zu Besuch kommen. Unsere Begeisterung steckte die Mitarbeiterinnen des Seniorenheims augenblicklich an. Es dauerte nicht lange, dann tanzten wir gemeinsam den „Jerusalema“-Tanz.

Mit leuchtenden Augen schauten die Bewohner*innen dabei zu, ließen sich gerne anstecken und bewegten sich im Takt der Musik. So entstand ein wunderbares, berührendes Gemeinschaftsgefühl – sehr wertvoll, besonders in Zeiten wie diesen. Es war uns ein Herzensanliegen, auf diese Weise Glücksmomente in den Alltag der anwesenden Menschen zu zaubern.

Auf der ganzen Welt nehmen Menschen an der sogenannten Jerusalema Dance Challenge teil, um sich und anderen während der Pandemie Mut zu machen und Momente der Freude zu teilen.

Mit „Jerusalema“ soll dabei laut Sängerin Nomcebo Zikode ein spiritueller Ort gemeint sein – ein Ort, „an dem man Frieden findet, an dem es keine Sorgen, sondern nur Glück und fröhliche Menschen gibt.“

Spendengala für Clowns in Medizin und Pflege

Am 7. November fand eine Spendengala für Clowns in Medizin und Pflege als sogenanntes hybrides Event statt. Gesendet wurde aus der Remise in Berlin. Das war ein großes Geschenk für uns Klinik-Clowns! Nicht nur die Arbeit von Clowns in Medizin und Pflege wurde hier vorgestellt, es wurde auch noch eine ganze Menge Geld gesammelt. Über 10.000 € kamen für die Klinikclown-Vereine, die wie wir von Clownskontakt im Dachverband der Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V. sind, als Spende zusammen.

Wir danken den Impulspiloten für die Organisation und Durchführung sowie natürlich allen Unterstützer*innen – ihr seid großartig!

Noch einige Tage ist die Spendengala auf YouTube zu sehen.

Hitparade von und mit dem Prilblumenorchester

Das Prilblumenorchester von Clownskontakt war schon mehrere Male mit viel Musik und Clownerie in einem Seniorenheim in Vlotho zu Gast. Wir spielen eine ganz besondere, speziell auf das Haus zugeschnittene Hitparade. Aus einer Liste von beliebten Schlagern wählen die BewohnerInnen vor unserem Besuch ihre Lieblinglieder aus. Daraus entsteht eine Liste mit den zehn beliebtesten Liedern, die das Prilblumenorchester live zum Besten gibt. Jedes Mal ist es wieder spannend, welche der Lieder in diese Top Ten kommen und welcher Schlager es auf Platz 1 schafft.

Zwischen den einzelnen Liedern versorgen wir die Menschen mit Informationen und Anekdoten zu Liedern und Sänger*innen. Besonders schön ist es für uns, wenn die Bewohner*innen mitsingen oder sich im Rhythmus der Musik bewegen.

Erster Balkon-Besuch in der Kinderklinik Herford

Rosine und Emilia waren Ende August zum ersten Mal seit den Corona-Maßnahmen zu Gast in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Herford. Ab jetzt werden wir die kleinen Patienten 14-täglich vom Balkon aus besuchen.

Wir freuen uns sehr darüber sowie natürlich auch über die schönen Berichte in den Zeitungen Neue Westfälische und Westfalenblatt.

Sich öffnende Türen – zurück im Haus

Ende Juli / Anfang August war es soweit: Die Freude war groß, als es hieß, dass wir zum ersten Mal seit Mitte März in einigen Senioreneinrichtungen wieder Clownsbesuche in den Häusern machen dürfen.

Kalotta und Ella sowie Wilma und Emilia erreichten auf diese Weise auch Menschen, die nicht an unseren Frischluftbesuchen teilnehmen können, da sie z.B. bettlägrig sind. Einmal haben wir gemeinsam mit einer Bewohnerin, die wunderschön Klavier gespielt hat, musiziert. Diese Besuche sind eine Wohltat für alle Beteiligten – die Begeisterung bei den Bewohner*innen und dem Personal sind deutlich spür- und sichtbar.

Selbstverständlich achten wir auch bei diesen Besuchen auf den sicheren Abstand und halten uns an die erforderlichen Schutzmaßnahmen. Dazu stimmen wir uns jedes Mal eng mit der jeweiligen Senioreneinrichtung ab.